Unternehmen

Freunde werben

Tarif finden

Suche

Home

Energetris

Budgetrechner

Tipps & Tricks

Checkliste

Rezepte

Energetris

Budgetrechner

Tipps & Tricks

Checkliste

Rezepte

Tipp: Umzug

Mieterhöhung: Was du wissen musst, wenn die Miete steigt

Text zu Audio

Hilfe, die Miete soll steigen!?

Du bist frisch in deiner ersten Wohnung angekommen und fühlst dich gerade wohl – da flattert plötzlich ein Brief ins Haus: Der Vermieter will die Miete erhöhen. Panik? Keine Sorge – wir zeigen dir, was rechtlich erlaubt ist, was nicht, und wie du dich am besten verhältst.

Wann darf der Vermieter überhaupt die Miete erhöhen?

  1. Nach einer Modernisierung:
    Wurde z. B. eine neue Heizung eingebaut oder das Bad erneuert, darf der Vermieter einen Teil der Kosten auf die Miete umlegen. Maximal 8 % der Modernisierungskosten pro Jahr.
  2. Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete:
    Liegt deine Miete unter dem Durchschnitt für vergleichbare Wohnungen in deiner Gegend, darf sie angepasst werden – aber nur alle 15 Monate, mit maximal 20 % innerhalb von 3 Jahren.
  3. Staffelmiete oder Indexmiete im Vertrag:
    Dann gelten feste Vereinbarungen im Mietvertrag. Bei Staffelmiete steigt die Miete automatisch zu bestimmten Zeitpunkten. Bei Indexmiete orientiert sie sich an der Inflation (Verbraucherpreisindex).

Was muss in der Mieterhöhungs-Mitteilung stehen?

Damit eine Mieterhöhung rechtsgültig ist, muss der Vermieter dir schriftlich erklären:

  • Warum die Miete erhöht werden soll (z. B. Modernisierung oder Vergleichsmiete)
  • Wie hoch die neue Miete sein soll
  • Ab wann die neue Miete gelten soll (frühestens zwei volle Monate nach Zugang des Schreibens)
  • Dein Zustimmungsrecht: Du hast zwei Monate Zeit, der Erhöhung zuzustimmen
    Was darf der Vermieter NICHT?
  • Die Miete willkürlich und ohne Begründung erhöhen
  • Mehr als 20 % in 3 Jahren (in angespannten Wohnungsmärkten sogar nur 15 %)
  • Rückwirkend erhöhen
  • Die Mieterhöhung mündlich oder per WhatsApp mitteilen – sie muss schriftlich erfolgen

Wie solltest du reagieren?

  • Prüfe den Grund für die Mieterhöhung – ist sie rechtlich begründet?
  • Hol dir Unterstützung: Mietervereine oder Verbraucherzentralen können die Erhöhung prüfen
  • Verweigere nicht einfach die Zustimmung, sondern reagiere aktiv – das schützt dich vor weiteren Konsequenzen
  • Falls du zustimmst, zahle ab dem geforderten Datum die neue Miete

Diese Tipps könnten dich auch interessieren

Strom sparen bei der Beleuchtung
Los geht's
Zero Waste
Los geht's
Aktueller Stand der Ladeinfrastruktur
Los geht's
Insektenhotel DIY
Los geht's
Upcycling
Los geht's
Stecker raus bei Gewitter?
Los geht's
/