Strompreis 2025 – So setzt sich dein Strompreis wirklich zusammen
Strompreis verstehen: Wie sich dein Strompreis zusammensetzt
Warum ist der Strompreis in Deutschland so hoch – und viele denken direkt: „Mein Anbieter will doch nur viel Geld verdienen.“
Aber: So einfach ist es leider nicht. Denn dein Stromanbieter kann nur einen Teil des Endpreises selbst beeinflussen – der Großteil besteht aus Steuern, Abgaben und Netzentgelte + und die verändern sich jährlich. Wir zeigen dir transparent, wie sich der Strompreis 2025 zusammensetzt – und warum der Strompreis oft keine Entscheidung „aus freien Stücken“ ist.

1 Stromerzeugung & Strombeschaffung: Unser Teil des Preises
Rund 40 % des Strompreises entfallen auf die tatsächliche Stromerzeugung bzw. den Einkauf an der Strombörse, sowie den Vertrieb und eine faire Marge. Das ist der einzige Preisanteil, den Energieversorger wie wir selbst mitgestalten können.
2 Steuern & Abgaben: Staatlich festgelegt
Ein weiteres Drittel des Strompreises fließt in staatlich geregelte Umlagen und Steuern, darunter:
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Mehrwertsteuer (19 %) – auf alle Preisbestandteile
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Stromsteuer – Teil der Ökosteuer
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Konzessionsabgabe – an Städte & Kommunen
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KWK-, §19 NEV- und Offshore-Umlagen – zur Finanzierung der Energiewende
Allein diese Abgaben machen laut strom-report.com 2025 rund 12,72 Cent pro Kilowattstunde aus – und sind für uns als Versorger nicht verhandelbar.
3 Netzentgelte: Für den Weg des Stroms
Damit Strom bei dir zuhause ankommt, nutzt er das öffentliche Stromnetz – und das kostet. Die Netzentgelte werden vom Netzbetreiber erhoben und decken Ausbau, Betrieb und Wartung der Infrastruktur.
2025 betragen sie laut strom-report.com durchschnittlich 10,96 Cent pro Kilowattstunde. Auch sie variieren je nach Wohnort und Netzgebiet – und sind gesetzlich reguliert.
Bei naturenergie setzen wir auf regionalen Ökostrom aus Wasserkraft – und achten darauf, unsere Einkaufskonditionen so stabil und vorausschauend wie möglich zu gestalten.
Trotzdem gilt: Wenn Steuern steigen oder Netzentgelte angepasst werden, müssen wir diese Veränderungen in unseren Tarifen abbilden – auch wenn wir Strom regional selbst erzeugen. Dadurch kann der Gesamtstrompreis steigen, auch wenn wir den Strom selbst günstiger verkaufen könnten.